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Lebenshilfesportler räumen ab

Datum/Zeit: 06.07.2010
Ort:   Bremen
zuständig: Lebenshilfewerk
43 Sportler aus den Hinterländer Werkstätten und den Lahnwerkstätten haben an den Special Olympics in Bremen teilgenommen

Das Lebenshilfewerk Marburg-Biedenkopf hat seine erfolgreichen Teilnehmer an den nationalen Spielen der Special Olympics ausgezeichnet. Von den Hinterländer Werkstätten sowie den Lahnwerkstätten traten in Bremen 43 Sportler in drei verschiedenen Wettkämpfen.
“Die Special Olympics stehen für das, wofür auch die Lebenshilfe eintritt: Die Eingliederung von Menschenmit Behinderung in die Gesellschaft”, betonte Wolfgang Zöller, Sprecher des Lebenshilfe-Vorstandes. Die spiele böten den Sportlern nicht nur Gelegenheit, ihr Können zu demonstrieren, sonder auch soziale Kontakte zu knüpfen. “Teils sogar zu Menschen aus anderen Ländern und Kulturen”, sagte Zöller. Das sei gelebte Integration. Insgesamt haben an den Spielen in Bremen rund 4500 Sportler aus ganz Deutschland teilgenommen, wie Armin Weinöhl, Sportkoordinatorder Hinterländer Werkstätten, betonte. “Mit unseren 43 Teilnehmern haben wir eine der größten Gruppen gestellt”, ergänzte er. Es habe nur wenige Einrichtungen gegeben, die mehr Teilnehmer mitgebacht haben. Auch mit den Ergebnissen können sie sehr zufrieden sein, stellten die Tainer der Gruppen fest. Neben den 4 Gold-, drei Silber- und sechs Bronzemedaillen haben die Sportler auch einmalige Erfahrungen mit nach Hause gebracht.
So konnten die Fußballer etwa auf den Plätzen von Werder Bremen spielen und habe Besuch von den beiden ehemaligen Nationalspielern Dieter Eilts und Marco Bode bekommen. Beflügelt von diesen Eindrücken haben es die Kicker mit zwei Siegen und einem Unentschieden schließlich auf den ersten Platz geschafft. Dafür wurden Norbert Vieregge, Frank Damm, Walter Riedel, Benjamin Becker, Arif Atesci und Siggi Fischbach sowie ihre Unified-Partner Flo Krumme, Benjamin Bergen, David Lenz und Mujidat Celik mit der Goldmedaille belohnt.
An den Leichtathletik-Wettkämpfen haben sechs Sportler der Hinterländer Werkstätten teilgenommen. Dabei belegte Holger Gesche den zweiten Platz im 100-Meter-Lauf sowie den fünften Platz im Kugelstoßen. Holger Schneeglutz wurde Sechster im 100-Meter-Lauf und Dritter beim Kugelstoßen. Über den sechsten Platz im 100-Meter-lauf und den vierten Platz über 400 Meter freute sich Walter Runzheimer. Melanie Runzheimer belegte den fünften Platz über 100 Meter sowie den dritten Platz beim Kugelstoßen. Den dritten im 50-Meter-Sprint sicherte sich Oliver Raab. Er wurde außerdem Zweiter im Ballweitwurf. Daniel Blöcher belegte sowohl im 100- als auch im 1500-Meter-Lauf den vierten Platz. Darüber hinaus waren Petra Cyriax, Katharina Werner und Annelore Eden wettbewerbsfrei angetreten.
Beim Tischtennis standen acht Sportler der Lahn- sowie sechs der Hinterländer Werkstätten an der Plattte. Dabei sicherten sich Dagmar Laus, Elvira Reichert und Markus Scheld die Goldmedaille. Stolz auf die Silbermedaille ist Peter Block.
Die Bronzemedaille erhielten Michael Brühl, Steffen Pflur und Michael Rehm. Vierte, Fünfte und Sechste Plätze gingen an Elke Kissner, Dirk Ohmann, Jürg Schulz, Roland Schmalz, Monika Radler, Michael Kleist und Thomas Meister.
Ebenfalls geehrt wurden die acht Betreuer, die die Sportler nach Bremen begleitet haben. Dies waren Josef Krumme, Sebastian Müller, Stefan Hinn, Thomas Debus, Christina Majewski, Frank Lattocha, Martina Theiß und Armin Weinöhl. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde für die Olympioniken mit Liedbeiträgen von Timo Ströher, der sich unter anderem Westernhagens Lied “Ich bin wieder hier” ausgesucht hatte, um die Medaillen-Gewinner zurück in der Heimat zu begrüßen.

Quelle: Hinterländer Anzeiger (02.07.2010)

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